Wordcloud erzeugen

Erstellt: 2026-07-18 · Aktualisiert: 2026-07-18

Das Wordcloud-Panel baut aus einer Begriffsliste oder aus Fliesstext eine dichte, überlappungsfreie Wortwolke — wahlweise als native PowerPoint-Textfelder (jedes Wort ein eigenes Shape, einzeln verschieb-, umfärb- und animierbar) oder als Bild. Form, Dichte, Grössenlogik, Farben und Filter sind frei einstellbar.

Free/Trial: max. 10 Wörter

Ab der Standard-Lizenz steht der volle Funktionsumfang ohne Wortlimit zur Verfügung. In Free und Trial werden pro Wolke die 10 häufigsten Begriffe verwendet — alle übrigen Optionen (Formen, Dichte, Paletten, Import) sind uneingeschränkt nutzbar. Ein Hinweis unter dem Button zeigt an, wenn das Limit gegriffen hat.


Öffnen

Im Menüband PPPTools → Gruppe „Wordcloud" auf Wordcloud. Das Panel öffnet sich rechts.

Es hat vier Reiter: Daten (Hauptbegriff, Wortliste, Import), Modus (fertige Layout-Varianten als Startpunkt), Einstellungen (Aussehen, Form, Farben, Filter, Ausschlusslisten) und Presets (eigene Konfigurationen speichern und übernehmen). Die Buttons Wordcloud auf Folie erzeugen und Neu anordnen sowie die Statuszeile stehen fix unten und sind aus allen Reitern erreichbar — du kannst also in den Einstellungen etwas ändern und direkt neu erzeugen, ohne den Reiter zu wechseln.


Daten erfassen

Hauptbegriff

Das Feld Hauptbegriff setzt ein Wort gross in die Mitte — unabhängig von allen Anzahlen. Kommt derselbe Begriff auch in der Liste vor, wird der Doppeleintrag entfernt. Ideal für Titel-Folien: das Kernthema dominiert, die übrigen Begriffe legen sich drumherum.

Für zwei oder mehr Zeilen setzt du einen senkrechten Strich: Data|Feeling ergibt „Data" über „Feeling", mittig untereinander. Das ist der gestapelte Look grosser Wortwolken. Die Schriftgrösse wird weiterhin auf die Zielbreite gerechnet — ein Zweizeiler wird dadurch automatisch grösser gesetzt als derselbe Text einzeilig.

Platzierung bestimmt, wie stark er dominiert:

Modus Wirkung
Eingebettet Wie bisher: der Hauptbegriff ist das grösste Wort, wird aber wie alle anderen frei platziert
Gross in der Mitte Feste Position im Zentrum, Breite rund 55 % — die übrigen Wörter packen sich darum herum
Band über die volle Breite Feste Position im Zentrum, Breite rund 92 % — der Hauptbegriff wird zum Balken. Der gesamte Streifen auf dieser Höhe bleibt frei, es steht also nichts neben oder zwischen den Buchstaben; die übrigen Wörter füllen nur oben und unten auf

Bei den beiden festen Modi wird die Schriftgrösse auf die Zielbreite gerechnet, nicht aus den Anzahlen abgeleitet. Ein langer Begriff wird also kleiner gesetzt als ein kurzer.

Kombination mit dem Rahmen-Modus

Ist Außerhalb der Form (Wörter im Rahmen) aktiv, landet der Hauptbegriff in der Freifläche der Form statt im Zentrum der Folie. So entsteht der Look „Begriff in der Mitte, Wörter als Rahmen darum" — mit einer eigenen markierten Form auch in deren Umriss.

Eingabefeld

Im Textfeld sind drei Eingabeformen möglich — das Panel erkennt sie automatisch:

Eingabe Beispiel Verhalten
Begriff + Anzahl PowerPoint,120 Die Zahl bestimmt die Gewichtung
Nur Begriffe eine Zeile = ein Begriff Alle gleich gewichtet
Fliesstext ganze Sätze/Absätze Wird wortweise gezählt, Filter greifen

Als Trenner funktionieren Komma, Semikolon und Tabulator. Das Leerzeichen ist kein Trenner — so bleiben mehrteilige Begriffe zusammen: Trin Mulin,5 ergibt genau einen Eintrag.

Text aus der Präsentation übernehmen

Quelle wählen und auf Übernehmen klicken:

Quelle Gelesen wird
Markierte Shapes Nur der Text der aktuell markierten Shapes
Aktuelle Folie Alle Textrahmen der Folie
Alle Folien Die gesamte Präsentation

inkl. Notizen liest zusätzlich die Notizenseiten mit.

Datei laden

Datei laden… unterstützt txt, csv, docx, xlsx und pdf.

Import erzeugt immer eine gezählte Liste

Egal ob Präsentation oder Datei — der Text wird nicht roh übernommen, sondern in eine sortierte Begriff,Anzahl-Liste umgewandelt (häufigste zuerst). Diese Liste steht danach im Eingabefeld und lässt sich vor dem Erzeugen frei bearbeiten: Zeilen löschen, Zahlen anpassen, Begriffe zusammenfassen.

Wörter als CSV exportieren

Wörter als CSV exportieren… schreibt die aufbereitete Liste als Begriff;Anzahl in eine Datei — nicht den Rohtext. Aus Fliesstext wird also die fertige Zählung exportiert, und die Filter sowie die ausgeschlossenen Wörter sind bereits angewandt. Du bekommst genau die Begriffe, die auch in der Wolke landen würden.

Detail Wert Warum
Trennzeichen Semikolon Deutsches Excel öffnet die Datei damit direkt spaltenweise, ohne Import-Assistent
Kodierung UTF-8 mit BOM Umlaute erscheinen in Excel korrekt
Kopfzeile keine So lässt sich die Datei unverändert wieder über Datei laden… einlesen

Round-Trip über Excel

Exportieren → in Excel sortieren, zusammenfassen, Zahlen anpassen → als CSV speichern → mit Datei laden… zurückholen. Von Excel gespeicherte CSVs sind meist ANSI-kodiert; das Panel erkennt das und liest die Umlaute trotzdem richtig.

Modus

Der Reiter Modus ist der schnellste Einstieg: ein Klick auf Übernehmen setzt Form, Freifläche und Platzierung auf einmal. Die Wolke wird dabei nicht neu gebaut — du siehst das Ergebnis beim nächsten Erzeugen und kannst vorher im Reiter Einstellungen nachjustieren.

Der aktive Modus ist hervorgehoben. Die Markierung wird aus den aktuellen Einstellungen abgeleitet, nicht gemerkt: Änderst du im Reiter Einstellungen etwas, das keinem Modus mehr entspricht, verschwindet sie. So zeigt sie nie einen Modus an, der gar nicht mehr eingestellt ist.

Skizze Modus Setzt
Klassisch
Dichte Wolke; ein Hauptbegriff wird zum grössten Wort, bleibt aber frei platziert
Form Rechteck · Platzierung Eingebettet
Banner
Hauptbegriff über die volle Breite, Wörter oben und unten
Form Rechteck · Platzierung Band über die volle Breite
Dominant
Hauptbegriff gross mittig, Wolke rundum
Form Rechteck · Platzierung Gross in der Mitte
Rahmen eckig
Rechteckige Freifläche, Rahmenstärke in cm
Form Rechteck · Freifläche Rahmen 4 cm · Platzierung Gross in der Mitte
Rahmen rund
Wie Rahmen eckig, aber mit runder Freifläche
Form Kreis · Freifläche Rahmen 4 cm · Platzierung Gross in der Mitte
Silhouette
Die Wolke füllt eine Form
Form Herz · Platzierung Eingebettet
Ein Wort füllt die Form
Ein Begriff wird wiederholt, bis die Form voll ist
Form Herz · Platzierung Eingebettet · Wiederholen
Umriss aussen
Wörter ausserhalb einer markierten Form
Form Ausgewählte Form · Platzierung Eingebettet · Außerhalb der Form
Farben aus Bild
Palette aus einem markierten Bild
Form Rechteck · Platzierung Eingebettet · Farben Farben aus Bild

Modus gegenüber Preset

Ein Modus ist ein eingebauter Startpunkt und ändert nur ein paar Einstellungen. Ein Preset ist deine eigene, vollständig gespeicherte Konfiguration — auf Wunsch samt Wörtern. Beide lassen sich kombinieren: Modus wählen, nachjustieren, als Preset sichern.

Rahmenstärke einstellen

Rahmen eckig und Rahmen rund setzen die Freifläche auf eigene Rahmenstärke (cm) mit 4 cm. Die Breite des Wortrahmens änderst du im Reiter Einstellungen im Feld Rahmenstärke (cm) — die Modus-Markierung bleibt dabei erhalten, weil die Stärke eine Feinjustierung innerhalb des Modus ist.

Zwei Modi brauchen eine Auswahl auf der Folie

Umriss aussen setzt eine markierte Form voraus, Farben aus Bild ein markiertes Bild. Ohne Auswahl meldet das Panel beim Erzeugen einen Hinweis.


Beispiel-Datensätze

Sechs fertige Datensätze zum Ausprobieren — herunterladen und im Panel über Datei laden… einlesen. Alle im Format Begriff;Anzahl, absteigend sortiert, UTF-8 mit BOM, also ohne Umweg auch in Excel zu öffnen.

Datensatz Einträge Gewichtung Ansehen
Grösste Hauptstädte 100 Einwohner der Agglomeration in Tausend Liste öffnen
Grösste Länder 100 Fläche in km² Liste öffnen
Finanz- und Kulturmetropolen 50 Einwohner der Metropolregion in Tausend Liste öffnen
Kantone der Schweiz 26 Ständige Wohnbevölkerung Liste öffnen
Bundesländer Deutschlands 16 Einwohner in Tausend Liste öffnen
Analytics-Begriffe 100 Fachliche Relevanz, DataFeeling zuoberst Liste öffnen

Richtwerte, keine Quelle

Die Zahlen sind gerundete Richtwerte und dienen nur als Gewichtung für die Wortwolke — sie taugen nicht als Beleg. Besonders bei Städten hängt die Einwohnerzahl stark davon ab, ob Kernstadt, Agglomeration oder Metropolregion gemeint ist; hier ist durchgehend die Agglomeration verwendet. Bei den Ländern ist die Fläche gemeint, nicht die Bevölkerung. Die Auswahl der Finanz- und Kulturmetropolen ist naturgemäss subjektiv. Bei den Analytics-Begriffen sind die Zahlen keine gemessene Häufigkeit, sondern eine gesetzte fachliche Gewichtung — DataFeeling steht mit deutlichem Abstand an der Spitze und eignet sich damit als Hauptbegriff.

Gut zum Ausprobieren

Kantone und Bundesländer sind mit 26 bzw. 16 Einträgen ideal, um Formen und Dichte zu testen — wenige Wörter, klare Grössenunterschiede. Die Länder haben mit Russland zu Bulgarien ein Verhältnis von rund 150 zu 1; damit siehst du sofort, was die Schriftgrössen-Modi bewirken. Für Free und Trial eignen sich die Bundesländer am besten, weil dort die 10-Wörter-Grenze am wenigsten stört.


Einstellungen

Schrift und Stil

Font listet alle auf deinem Rechner installierten Schriften alphabetisch; vorausgewählt ist Segoe UI. Fett ist standardmässig aktiv — fette Schrift packt in einer Wolke deutlich dichter und wirkt kräftiger. Kursiv ist zusätzlich kombinierbar.

Schrift und Weitergabe

Hat eine Schrift keinen Fett- oder Kursivschnitt, wird automatisch der nächstbeste verwendet, statt dass die Erzeugung abbricht. Symbolschriften wie Wingdings stehen ebenfalls in der Liste — sie ergeben Zeichensalat statt Text.

Bei nativen Textfeldern steht der Schriftname in der Präsentation: Öffnet sie jemand ohne diese Schrift, ersetzt PowerPoint sie. Im Bild-Modus ist die Schrift fest eingebrannt und sieht überall gleich aus.

Schreibweise normalisiert die Begriffe: Wie eingegeben (Originalschreibweise bleibt erhalten), GROSSBUCHSTABEN, kleinbuchstaben oder Erster Gross.

Farben

Neben Template-Farben (aktives Design) steht eine ganze Reihe fester Paletten bereit. Die vollständige Liste mit Farbmustern findest du auf der geteilten Seite Farbpaletten — dieselben Paletten gelten auch im Puzzle und im Farbmuster-Tool.

Einfarbige Paletten werden anders verteilt

Blau einfarbig, Weinrot und Graustufen enthalten eine Farbe in Helligkeitsstufen. Sie werden deshalb rangbasiert vergeben — die dunkelste Stufe bekommt das grösste Wort, die hellste das kleinste. Bei den bunten Paletten wandert die Farbe wie bisher reihum durch die Liste.

Farben aus Bild (Auswahl) zieht die Palette aus dem aktuell markierten Bild — die Wolke übernimmt damit automatisch die Farbwelt eines Fotos oder Logos.

Zwei Einträge sind keine feste Farbliste, sondern leiten sich aus dem aktiven Foliendesign ab:

Eintrag Wirkung

Template-Akzent einfarbig
Nimmt die erste Akzentfarbe des Designs und bildet daraus sechs Helligkeitsstufen. Die dunkelste Stufe bekommt das grösste Wort, die hellste das kleinste. Die Felder zeigen ein Beispiel mit #D6442D — bei dir erscheint die Akzentfarbe deines Templates

Akzentfarbe + Grau (Top hervorheben)
Die stärksten Begriffe in der Akzentfarbe, alle übrigen in Grautönen. Nur das erste Feld hängt vom Design ab

Eine Farbe (frei wählbar) — alle Wörter in genau einer Farbe. Das Feld Farbe darunter nimmt einen Hex-Wert; über den -Button öffnet sich der Farbdialog, in dem die Akzentfarben des aktiven Designs bereits als benutzerdefinierte Farben hinterlegt sind.

Farbverläufe über die ganze Wolke — jedes Wort bleibt einfarbig, seine Farbe ergibt sich aus der Position. Die Richtung stellst du daneben unter Verlaufsrichtung ein (waagrecht · senkrecht · diagonal · radial).

Verlauf Farben

Verlauf: Blau → Türkis
#1F6FD0 → #31C7C0

Verlauf: Violett → Pink
#5B2A86 → #E75A9B

Verlauf: Orange → Gelb
#D6442D → #F2A007

Verlauf: Anthrazit → Mint
#1F2933 → #0FB99E

Verlauf: Template-Akzente
Akzent 1 → Akzent 2 des aktiven Designs

Wann einfarbig besser wirkt

Bei den bunten Paletten konkurriert die Farbe mit der Schriftgrösse als Bedeutungsträger — das Auge sucht eine Ordnung, die es nicht gibt. Einfarbig abgestuft stützt die Abstufung dagegen die Häufigkeit. Für Geschäfts- und Beratungsfolien ist das meist die ruhigere und CI-konformere Wahl als „Template-Farben", das alle Akzente nebeneinanderstellt.

Wie viele Wörter bei Akzentfarbe + Grau hervorgehoben werden, richtet sich nach dem Schriftgrössen-Modus: bei Top 3 / 5 / 10 gross sind es dieselben 3, 5 bzw. 10 Begriffe, sonst nur das grösste. So sind Farbe und Grösse immer deckungsgleich.

Layout

Layout steuert die Ausrichtung der Wörter: Nur horizontal, Meist horizontal (Standard), Gemischt, Meist vertikal, Mit Diagonalen und Nur diagonal (±45°).

Diagonale Wörter

Verbreitete Wordcloud-Bibliotheken beherrschen nur 0° und 90°. PPPTools setzt Wörter zusätzlich auf ±45° — das lockert das Bild auf und füllt Ecken, die sonst leer bleiben.

Form

Form begrenzt die Wolke: Rechteck, Ellipse, Kreis, Dreieck, Herz, Wolke oder Ausgewählte Form. Bei letzterer wird die aktuell markierte PowerPoint-Form als Silhouette verwendet — jedes beliebige AutoShape, ein Freihand-Objekt oder ein freigestelltes Bild.

  • Außerhalb der Form (Wörter im Rahmen) dreht die Logik um: Die Form bleibt frei, die Wörter legen sich als Rahmen darum. Nur sinnvoll mit einer markierten eigenen Form, weil die eingebauten Formen den ganzen Bereich ausfüllen.
  • Kontur der Form zeichnen legt zusätzlich die Umrisslinie auf die Folie.

Freifläche Mitte

Hält in der Mitte eine Fläche in der gewählten Form frei — keine, klein (25 %), mittel (40 %), gross (55 %) oder sehr gross (70 %) der Bereichsgrösse. Die Wörter legen sich als Rahmen darum.

Die Form der Freifläche folgt der Einstellung Form: bei Rechteck entsteht ein rechteckiges Loch, bei Kreis ein rundes, bei Herz ein herzförmiges. Bei Ausgewählte Form ist die Freifläche dagegen rechteckig — die Silhouette wird dort für die äussere Begrenzung gebraucht, nicht für das Loch.

Rahmenstärke direkt angeben

Statt eines Prozentwerts lässt sich die Auswahl auf eigene Rahmenstärke (cm) stellen. Dann bestimmt das Feld Rahmenstärke (cm) die Breite des Wortrahmens, und die Freifläche ergibt sich daraus.

Bei runden Formen gilt die schmalste Stelle

Der Wert wird oben, unten, links und rechts eingehalten. Weil die Freifläche bei Kreis, Ellipse oder Herz rund ist, wird der Rahmen in den Ecken zwangsläufig breiter — dort ist mehr Platz zwischen Form und Bereichsrand. Bei Rechteck ist er ringsum gleich.

Breite und Höhe werden getrennt gerechnet, damit der Rahmen auch bei einem breiten Bereich (z. B. 28 × 15 cm) oben und seitlich gleich dick ist. Sobald eine Freifläche gesetzt ist, füllt die Wolke ausserdem immer den ganzen eingestellten Bereich — sie wird dann nicht auf die tatsächlich platzierten Wörter zugeschnitten, weil das die Freifläche verschieben und den Rahmen ungleich machen würde.

Kombination Ergebnis
Freifläche + Hauptbegriff Der Begriff wird mittig in die Fläche gesetzt, auf rund 62 % der Freifläche skaliert und behält so Luft zum Wortrahmen
Freifläche ohne Hauptbegriff Die Fläche bleibt leer — Platz für ein Bild, Logo oder Diagramm

Wortgrösse richtet sich nach der Rahmenstärke

Sobald eine Freifläche gesetzt ist, wird die maximale Schriftgrösse an die Rahmenstärke gekoppelt statt an die Bereichsgrösse. Ohne das belegt ein einziges langes Wort einen grossen Teil des Bandes — eine Kante besteht dann aus zwei Riesenwörtern, die gegenüberliegende aus einem Dutzend kleiner, und der Rahmen wirkt ungleich, obwohl er geometrisch überall gleich breit ist. Die Grössenverhältnisse untereinander bleiben erhalten, nur die Spannweite wird auf das gestaucht, was ins Band passt.

Der Rahmen-Look

Form Rechteck, Freifläche gross (55 %), Hauptbegriff eintragen, Platzierung Gross in der Mitte. Für die runde Variante dieselbe Einstellung mit Form Kreis oder Ellipse. Je grösser die Freifläche, desto schmaler der Rahmen — ab sehr gross bleibt für viele Wörter kaum Platz, dann Max. Wörter senken.

Dichte

Sehr dicht, Dicht (Standard) und Weniger dicht steuern den Mindestabstand zwischen den Wörtern. Auch bei Sehr dicht bleibt immer ein Pixel Luft — Wörter berühren oder überlappen sich nie.

Schriftgrösse

Modus Wirkung
Alle gleich gross Ignoriert die Anzahlen — reines Muster
Gewichtung verwenden Grösse strikt proportional zur Anzahl
Automatische Anpassung Standard: Mischung aus Rang und Wert, gleichmässigere Abstufung
Top 1 / 3 / 5 / 10 gross, Rest auto Die stärksten Begriffe bewusst hervorgehoben, der Rest fein abgestuft

Weitere Optionen

  • Wiederholen — Wort(e) füllen die Form: Die Begriffe werden zyklisch wiederholt, bis die Form voll ist. Mit einem einzigen Wort entsteht daraus eine typografisch gefüllte Silhouette.
  • Infozeile unter der Wolke: Setzt eine Textzeile mit Wortanzahl, Einstellungen und Datum unter die Grafik — praktisch für Reports und Nachvollziehbarkeit.
  • Max. Wörter (Standard 120) und Bereich (cm) für Breite × Höhe der Wolke.
  • Wörter als Gruppe zusammenfassen: Gruppiert alle Textfelder zu einem Objekt — leichter zu verschieben, aber einzelne Wörter sind dann nur noch über die Gruppe erreichbar.

Filter

Diese Filter greifen nur bei Fliesstext — bei einer fertigen Begriff,Anzahl-Liste ist der Inhalt ja bereits kuratiert.

Filter Wirkung
Häufige Füllwörter entfernen Entfernt deutsche und englische Binde- und Funktionswörter (und, oder, der, die, das, the, and, of …). Standardmässig aktiv
Min. Wortlänge Wörter unter dieser Zeichenzahl fallen weg (Standard 3) — filtert Kürzel und Reste
Zahlen einschliessen Standardmässig aus; reine Zahlen wie „2026" oder „15" werden sonst ignoriert
Reproduzierbar Fixiert den Zufallsstartwert: Dieselbe Eingabe ergibt bei jeder Erzeugung exakt dasselbe Layout

Presets

Der Reiter Presets speichert komplette Konfigurationen unter einem Namen — abgelegt in %AppData%\PPPTools\wordcloud_presets.xml.

Preset anwenden

Oben wählst du ein gespeichertes Preset. Darunter steht eine Kurz-Zusammenfassung, was darin steckt: die wichtigsten Einstellungen (Font, Farben, Form, Dichte, Grössenmodus, Layout, Ausgabe, Bereich, Max. Wörter) und ob Wörter enthalten sind — bei einem Preset mit Wörtern siehst du den Hauptbegriff, die Anzahl Datenzeilen und die Anzahl ausgeschlossener Wörter.

Übernehmen wendet das Preset an, Löschen entfernt es nach Rückfrage. Enthält das Preset Wörter und steht in deinem Datenfeld bereits etwas, wird vorher gefragt — deine Wortliste geht nie unbemerkt verloren.

Preset speichern

Unten gibst du einen Namen ein und speicherst mit Preset speichern. Ein bestehender Name wird nach Rückfrage überschrieben.

Option Was gespeichert wird
ohne „Inkl. Wörter" Nur die Einstellungen: Font, Stil, Farben, Layout, Schreibweise, Ausgabe, Form, Aussen/Kontur, Dichte, Schriftgrössen-Modus, Wiederholen, Infozeile, Max. Wörter, Bereich und die Filter. Eine reine Stil-Vorlage, anwendbar auf beliebige Daten
mit „Inkl. Wörter" Zusätzlich Hauptbegriff, die Wortliste und die ausgeschlossenen Wörter — also eine komplette, wiederherstellbare Wolke

Wann welche Variante?

Ohne Wörter für wiederverwendbare Stile: „Corporate-Wolke", „Herz bunt", „Report schlicht" — einmal angelegt, auf jeden neuen Datensatz anwendbar. Mit Wörtern für wiederkehrende Auswertungen, bei denen dieselben Begriffe immer wieder gebraucht werden, etwa eine Quartals-Themenwolke.

Automatisches Merken

Unabhängig von den Presets merkt sich das Panel die zuletzt verwendeten Einstellungen samt Wörtern — beim Erzeugen und beim Verlassen des Ausschlussfelds. Das Panel geht also so auf, wie du es verlassen hast, auch ohne je ein Preset angelegt zu haben.

Im Backup enthalten

Presets und Ausschlusslisten werden vom Backup im Bereich Einstellungen mitgesichert und beim Restore wiederhergestellt — zusammen mit app_config.xml und den Export-Presets. Beim Rechnerwechsel gehen sie also nicht verloren.


Ausgeschlossene Wörter

Im Feld Ausgeschlossene Wörter stehen Begriffe, die nie in der Wolke landen — kommagetrennt oder je Zeile, Gross-/Kleinschreibung egal.

Gilt immer, auch für fertige Listen

Anders als die Filter oben wirkt der Ausschluss auf jede Eingabeform — also auch auf eine Begriff,Anzahl-Liste. Genau dort braucht man ihn: nach einem Import steht der Firmenname mit Abstand zuoberst und erschlägt alles andere. Eintragen, fertig — die Liste im Eingabefeld bleibt unverändert, der Begriff wird nur nicht gesetzt.

Der zuletzt eingegebene Text wird automatisch gemerkt und steht beim nächsten Öffnen wieder da.

Listen speichern

Unter dem Feld lassen sich benannte Ausschlusslisten verwalten:

Button Wirkung
Liste speichern… Fragt nach einem Namen und legt den aktuellen Feldinhalt darunter ab. Ein bestehender Name wird nach Rückfrage überschrieben
Laden Ersetzt den Feldinhalt durch die in der Auswahlliste gewählte Liste
Löschen Entfernt die gewählte Liste nach Rückfrage

So legst du dir einmal eine Liste „Firmenbegriffe" (Firmenname, Produktnamen, Abteilungskürzel) und eine Liste „Projektfloskeln" an und schaltest je nach Auswertung um. Die Listen gelten benutzerweit über alle Präsentationen hinweg und liegen in %AppData%\PPPTools\wordcloud_excludes.xml.


Ausgabe: Native Textfelder oder Bild

Ausgabe Vorteile Nachteile
Native Textfelder (editierbar) Jedes Wort ein eigenes Shape: verschieben, umfärben, umbenennen, einzeln animieren; verlustfrei skalierbar Minimal grössere Abstände nötig, da PowerPoint den Text mit eigenen Metriken setzt
Bild – dicht verzahnt Maximale Dichte, Wörter verzahnen sich pixelgenau ineinander Ein einzelnes Bildobjekt, nachträglich nicht mehr editierbar

Wann welche Ausgabe?

Bild für maximale optische Dichte, wenn die Wolke reine Grafik bleibt. Native Textfelder, sobald du danach noch etwas ändern willst — Farbe eines Begriffs hervorheben, einzelne Wörter animieren einfliegen lassen, einen Tippfehler korrigieren.

Während der Erzeugung zeigt ein Fortschrittsbalken den Stand an; grosse Wolken mit vielen Wörtern brauchen einige Sekunden. Neu anordnen erzeugt dieselbe Wolke mit neuem Zufallslayout — so lange klicken, bis die Anordnung gefällt.


Beispiele

Themenwolke aus einer bestehenden Präsentation

  1. Quelle Alle Folien wählen, optional inkl. Notizen, auf Übernehmen klicken.
  2. Die entstandene Begriff,Anzahl-Liste durchsehen und störende Begriffe löschen oder in Ausgeschlossene Wörter eintragen (und die Liste fürs nächste Mal speichern).
  3. Min. Wortlänge 4, Füllwörter entfernt lassen.
  4. Form Ellipse, Dichte Dicht, Schriftgrösse Top 3 gross, Rest auto.
  5. Ausgabe Native Textfelder, dann Wordcloud auf Folie erzeugen.

Kernbotschaft als Titelfolie

  1. Begriffsliste eingeben oder importieren.
  2. Hauptbegriff = das zentrale Thema, z.B. Nachhaltigkeit.
  3. Layout Mit Diagonalen, Farben Erdtöne, Dichte Sehr dicht.
  4. Ausgabe Bild – dicht verzahnt für ein sattes, geschlossenes Bild.

Logo im Zentrum, Begriffe als Rahmen

  1. Das freigestellte Logo auf der Folie markieren.
  2. Form Ausgewählte Form, Außerhalb der Form (Wörter im Rahmen) aktivieren.
  3. Farben Farben aus Bild (Auswahl) — die Wolke übernimmt die Logo-Farben.
  4. Erzeugen; das Logo bleibt frei, die Begriffe rahmen es ein.

Ein Wort füllt eine Silhouette

  1. Im Eingabefeld nur einen Begriff stehen lassen.
  2. Form Herz (oder eine markierte eigene Form) wählen.
  3. Wiederholen — Wort(e) füllen die Form aktivieren, Schriftgrösse Automatische Anpassung.
  4. Erzeugen — das Wort füllt die Silhouette in wechselnden Grössen und Winkeln.

Hinweise

  • Die Wolke wird immer auf der aktuellen Folie platziert und mittig im eingestellten Bereich ausgerichtet.
  • Wörter überlappen sich nie — passt ein Begriff nicht mehr, wird er verkleinert und, falls auch das nicht reicht, weggelassen. Ein Wort darf dabei bis auf rund 8 % der grössten Schriftgrösse schrumpfen, bevor es wegfällt.
  • Die Statuszeile nennt die gesetzte Anzahl und, falls Begriffe fehlten, auch die Gesamtzahl — etwa „62 von 100 Wörter". Fehlen mehr als 5 %, kommt ein Hinweis dazu. Die Wolke am Schluss zu verkleinern hilft nicht: die fehlenden Wörter wurden nie platziert, und gleichmässiges Skalieren ändert die Platzverhältnisse nicht. Wirksam sind ein grösserer Bereich (cm), weniger Max. Wörter oder der Schriftgrössen-Modus Alle gleich gross.
  • Bei Ausgewählte Form zählt nur die Silhouette, nicht die Füllfarbe — auch ein Bild mit transparentem Hintergrund funktioniert.
  • Sehr filigrane Formen (dünne Linien, feine Schrift als Maske) bieten wenig Fläche. Dann Max. Wörter senken oder Dichte erhöhen.
  • Native Textfelder lassen sich nach dem Erzeugen wie jedes andere Shape behandeln — auch mit den Ausrichten-- und Reihenfolge--Werkzeugen.